Der Billardstoß

Der Zwischenraum zwischen dem anzuspielenden Ball und dem Bock richtet sich nach dem gewählten Stoß.

Die durchschnittliche Entfernung beträgt ca. 12 cm.

Bei einem schwachen Stoß ist es zweckmäßig, den Bock näher an den Spielball heranzuschieben. Gleichzeitig rückt man die rechte Hand mehr zur Mitte des Queue, um mehr Ballgefühl zu haben.

Dagegen ist bei einem sehr kräftigen Stoß, bei dem der Spielball z. B. vier Banden berühren soll, der Bock über die normale Entfernung wegzurücken und das Queue mehr am Ende zu fassen. Dadurch wird ein kräftiges Schwingen des Queu ermöglicht.

Vor dem Stoß wird die Queuespitze zwei- bis dreimal vom Bock zum Ball geschwungen, wobei am Bock keine Pause eingelegt werden darf. Das heißt also, daß das Schwingen in ununterbrochener Folge vollzogen werden soll.

Selbstverständlich achte man darauf, daß der Ball genau an dem Punkt getroffen wird, den man anvisiert hat. Häufig wird durch unbewußtes Streifen des Queue am Sakko der Stoß beeinflußt. Erfahrene Spieler spielen deshalb gern ohne Sakko, doch ist dies im Turnier verboten. Gewöhnlich und gerade bei einem Anfänger leicht verständlich, ruht der Blick ausschließlich auf dem Billard. Man gewöhne sich daher gleich am Anfang daran, von Zeit zu Zeit einen Blick auf die rechte Hand und den nicht im unmittelbaren Blickpunkt liegenden Teil des Queue zu richten.

Man unterscheidet eine Reihe verschiedener Stöße, auf die wir jetzt im einzelnen eingehen wollen.